Das ist nicht nur eine persönliche Frustration – es ist ein systematisches Versagen, das tief aus der medizinischen Geschichte kommt.
Wir haben eine brennende Frage
Wie lange hat es gedauert, bis du die richtige Diagnose für eine vaginale Infektion bekommen hast? Tage? Wochen? Vielleicht sogar nie?
Weltweit kämpfen Frauen damit, schnell, zuverlässig und ohne Scham die richtige Behandlung für ihre Intimgesundheit zu erhalten.
Viele werden falsch diagnostiziert, bekommen unwirksame Behandlungen oder werden gar nicht erst ernst genommen.
The Gender Health (Data) Gap.
Die versteckte Krise.
Auch geschlechtsspezifische Gesundheits- und Datenlücke genannt. Seit Jahrzehnten sind Frauen in der medizinischen Forschung und klinischen Studien systematisch unterrepräsentiert.
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Bis in die 1990er-Jahre wurden sie oft von Studien ausgeschlossen – aus Sorge, dass hormonelle Schwankungen die Ergebnisse „verkomplizieren“ könnten. Stattdessen wurde der „männliche Körper“ als Standard betrachtet.
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Vor 1990
Frauen wurden in vielen Studien nicht berücksichtigt, was zu großen Lücken im medizinischen Wissen über weibliche Gesundheit führte.
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1993
Es gibt Fortschritte, aber die Lücke in der Gesundheitsforschung für Frauen ist noch lange nicht geschlossen.
Heute
Das Ergebnis?
Wir wissen nicht, wie viele unterschiedliche vaginale Mikrobiom-Typen es gibt.
Wir wissen nicht, wie unser Mikrobiom mit unserem Immunsystem, unseren Hormonen oder unserer allgemeinen Gesundheit zusammenhängt.
Wir verstehen noch nicht genau, was bakterielle Vaginose (BV) auslöst oder warum sie so oft wiederkommt.
Es gibt nicht einmal eine einheitliche Definition dafür, was ein „gesundes“ vaginales Mikrobiom eigentlich ist.
Oh, ja… außerdem:
Frauen erhalten im Durchschnitt vier (!) Jahre später als Männer die richtige Diagnose – für dieselbe Erkrankung.
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Kein Wunder, dass Frauen 25 % mehr ihres Lebens in schlechter Gesundheit verbringen als Männer.
25%
Aber wie konnte es soweit kommen?
1. Unbewusste Vorurteile & veraltete Denkmuster
Früher wurden Frauen oft nicht ernst genommen – viele Beschwerden galten als „Hysterie“. Dahinter steckte die absurde Vorstellung, dass ihre Symptome von einer „wandernden Gebärmutter“ verursacht würden. Diese Denkweise wirkt bis heute nach: Frauen wird häufiger unterstellt, sie würden Schmerzen übertreiben oder ihre Beschwerden seien rein psychisch.
2. Schmerz wird unterschiedlich wahrgenommen
Männern wird oft geglaubt, dass ihr Schmerz echt und körperlich ist. Frauen hingegen gelten schneller als „empfindlich“ oder „emotional“. Diese unbewussten Vorurteile beeinflussen, wie Diagnosen gestellt, Schmerzen behandelt und Forschung betrieben wird – und tragen dazu bei, dass Frauen in der Medizin systematisch benachteiligt werden.
3. Frauen wurden in der Medizin lange übersehen
Die Forschung hat sich jahrzehntelang am „männlichen Körper“ orientiert. Dadurch fehlen bis heute wichtige Erkenntnisse zu Krankheiten, die vor allem Frauen betreffen. Ob Herzkrankheiten, Autoimmunerkrankungen oder Intimgesundheit – Frauen erhalten Diagnosen oft zu spät, werden falsch behandelt oder einfach nicht ernst genommen.
Source: World Economic Forum
Ok, cool–und jetzt?
Wir setzen einen neuen Standard für Intimgesundheit.
Bei femote sind wir überzeugt: Jede Frau verdient schnelle, verlässliche und wissenschaftlich fundierte Antworten zu ihrer Gesundheit.
Unsere Mission: Intimgesundheit zugänglich, flexibel und frei von Stigmata zu machen – durch eine Kombination aus
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Innovative Datensammlung für bessere Forschung.
Deine Daten, Dein Einfluss.
Frauen sollten nicht auf veraltete, männlich geprägte Forschung angewiesen sein. Mit femote wird deine Erfahrung Teil eines kollektiven Wissens, das allen Frauen hilft.
So tragen deine Daten zu einer besseren Zukunft bei:
Muster erkennen – Wiederkehrende Infektionen besser verstehen und präzisere Diagnosen ermöglichen.
Das vaginale Mikrobiom entschlüsseln – Neue Erkenntnisse für langfristig bessere Behandlungen gewinnen.
Medizinische Standards verbessern – Damit zukünftige Generationen nicht mehr mit denselben Unsicherheiten kämpfen müssen.
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Je mehr wir gemeinsam lernen, desto mehr können wir gemeinsam Verändern.